Was ist Akupunktur?

 

 Die Wurzeln der Akupunktur sind schon über 4000 Jahre alt. Als Erfahrungsmedizin hat sie sich seither zu einer ganzheitlichen Behandlungmethode entwickelt, die auf allen Ebenen Körper-Seele-Geist wirksam ist. Mit natürlichen Hilfsmitteln und ohne Chemie wird die Lebensenergie (Qi) des Körpers so gestärkt, dass krankmachende Einflüsse  durch das körpereigene Abwehrsystem abgewendet werden und so die Gesundheit wiederhergestellt wird.

 

Bei welchen Krankheiten Akupunktur?

 

Die westliche Medizin kann in vielen Krankheitsfällen helfen. Die Behandlungsergebnisse bei chronischen Erkrankungen wie Wirbelsäulenbeschwerden, Migräne und Kopfschmerzen sind jedoch oft nicht zufriedenstellend. Gerade aber in der Schmerzbehandlung und bei chronischen Erkrankungen zeigt die Akupunktur ihre Stärken, da sie zudem keine Nebenwirkungen verursacht. Oft sind schon nach wenigen Behandlungen die Schmerzen verschwunden - und das endgültig!

Bei folgenden Erkrankungen empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Anwendung der Akupunktur (nur eine kleine Auswahl- fragen Sie im Einzelfall nach!):

Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Trigeminusneuralgie, Nervenreizungen, Kopfschmerzen (z.B.Migräne), Heuschnupfen, Muskel- und Gelenkserkrankungen wie Tennisellbogen und Wirbelsäulenbeschwerden und Schulterschmerzen. Aber auch zur Gewichtsreduktion und zur Raucherentwöhnung kann man Akupunktur empfehlen.

 

Wie behandelt der Akupunkteur?

 

In der Akupunktur sind verschiedene Behandlungsmethoden erfolgreich. Dazu zählen die Nadelakupunktur, die Moxibustion (Erwärmung der Akupunkturpunkte), die Elektroakupunktur und die Laserakupunktur. Die Nadelakupunktur und Moxibustion sind die ältesten Formen der Akupunkturbehandlung und verfügen von daher über den größten Erfahrungsschatz. Dazu gehören auch die traditionellen Untersuchungsmethoden. So werden beispielsweise die Zunge und der Puls auf ihre Qualität hin geprüft, da sie Auskunft über den Gesundheitszustand der Organe liefern. Nach diesen Voruntersuchungen richtet sich die Auswahl der Akupunkturpunkte, in die bei der Behandlung die Akupunkturnadeln eingestochen werden. Diese Spezialnadeln sind extrem dünn. Daher ist der Einstich nahezu schmerzfrei. Ganz im Gegenteil: der Patient spürt ganz unmittelbar ein Gefühl von Kribbeln, Entspannung oder von Schwere. Die Nadeln verbleiben dann zwischen zehn bis zwanzig Minuten in der Einstichstelle.

Oft sind nach 6-10 Behandlungsterminen die krank machenden Blockaden aufgelöst, und die Behandlung kann erfolgreich abgeschlossen werden.

 

Kontakt:  Naturheilpraxis ZNS, W. Kuhn, 46149 Oberhausen, Tel.: 0208/657140